Nun ist es schon wieder vorbei, das alljährliche
Kletterfestival, Highlight der Sektion Rüsselsheim. Aber wie jedes
Jahr war es ein gelungenes Wochenende, von dem man sicher noch lange
sprechen wird.
Dieses Jahr lief das Festival etwas anders ab, weil
der Klettercup und das Kletterfest zusammengelegt wurden. Samstag
drehte sich alles um einen spannenden Wettkampf und Sonntag gab es
viel Unterhaltung mit einfallsreichen Spaßwettkämpfen,
Schnupperklettern und Co.
Für die Helfer begann das Festival schon am Freitag Mittag, da
hieß es Zelte und Biertischgarnituren aufbauen und letzte
Vorbereitungen treffen. Die Ersten campten schon an unserem Turm, dem
Mittelpunkt des Events, um am Morgen gleich vor Ort zu sein und
nachdem die frischen Brötchen kamen, konnte der Tag nur noch gut
werden. Nachdem alle 38 Starter für den Wettkampf angemeldet waren,
ging es auch schon los. In den Kategorien Kinder, Jugend, Junioren,
Erwachsene und Senioren wurden jeweils zwei Qualifikationsrouten und
ein Finale geklettert. Jede Gruppe bekam eine Einweisung für die
Routen und bei lockerer Musik gingen alle Teilnehmer die
Herausforderungen motiviert an, aber wie immer stand der Spaß im
Mittelpunkt. Bei Sonnenschein und Salaten und Kuchen zum Mittagessen
konnte man nur gut gelaunte Gesichter sehen. Nachdem die Siegerehrung
beendet war, blieben neben den Rüsselsheimern auch noch einige Gäste
da, um noch ein paar Routen auszuprobieren, noch etwas zu slacken und
natürlich zu feiern.
Der nächste Tag begann wieder mit einem gemeinsamen
Frühstück, nachdem sich gleich an die Arbeit gemacht wurde: für
den Spaßwettkampf mussten noch die Monkeys am Baum befestigt, das
Seil fürs Kistenklettern eingehängt und der Boulder definiert
werden. Kurz darauf kamen auch schon die ersten Besucher, um beim
Schnupperklettern und dem Spaßwettkampf teilzunehmen oder einfach
nur die Sonne zu genießen. Die meisten ließen sich aber doch vom
Kletterfieber anstecken und meldeten sich für die fünf Kategorien
des Funwettkampfes an. Fast 70 Kinder und Erwachsene kletterten einen
Baum mithilfe von Monkeygriffen hoch, boulderten an der Rückseite
des Turms, wagten sich über die Slackline, machten beim
Speedklettern mit und bauten einen Turm aus Colakästen.
Zwischendurch gab es eine kurze Pause, in der es darum ging, den
Speedrekord aufzustellen. Aber auch die Wände zum Schnupperklettern
blieben nicht leer. Neben vielen Kindern wollten auch die Eltern
wissen, was ihre Kinder jede Woche im Training so machen.
Gegen Abend verlief sich
die Menge und dank der vielen Helfer war das Kletterfest schnell
wieder abgebaut.
Autor: Stefanie Wolf, Jugendleiterin JDAV Rüsselsheim
